Anwendung

Bereiche

Die BERGTAUCHER Empathiekarten sind in allen Bereichen und Situationen einsetzbar, in denen ein Raum für Gefühle und ein möglicher Austausch über jene erschaffen und gehalten werden soll.
Beispielsweise in der Mediation, dem Coaching, in verschiedenen pädagogischen Kontexten (wie z.B. in Schulklassen, Workshops in der Uni, Volkshochschulen), in der Beratung und der Therapie. Ebenso in der Supervision und in interkulturellen Kontexten. Hilfreich können die Karten auch in privaten Beziehungen sein, wie in der Familie, in Freundschaften, zwischen Paaren und zur Selbstklärung.

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Handwerkszeug

Die Karten können in Prozessen begleiten, in denen der Zugang zu den Gefühlen zunächst schwer fällt, es aber sinnvoll erscheint, diesen Raum zu geben. Ebenso sind sie eine Unterstützung, um einen Gesprächseinstieg zu erleichtern, um erste Hemmschwellen des Kontakts abzubauen oder auch für einen spielerischen Umgang mit dem eigenen Befinden. Unterschiede im Erleben von Gefühlen und Situationen können sichtbar gemacht werden und damit entsteht die Möglichkeit, Mitgefühl für sich und andere zu entwickeln.
In allen beschriebenen Anwendungsbereichen wird das Sprechen über Gefühle erleichtert, indem die Karten wie ein Medium funktionieren. So fällt es vielen Menschen leichter, mithilfe eines Bildes/einer Illustration oder eines Gegenstandes etwas über sich und den eigenen Gefühlszustand auszusagen. Assoziativ entscheiden sich die Betrachter für die Karte, die den eigenen Gefühlszustand am stimmigsten widerspiegelt. Die Karten können dabei auch ein Angebot zur Klärung sein, wenn vorher noch gar nicht präsent war, welche Gefühle gerade in einem lebendig sind. Oder wenn die sprachlichen Mittel fehlen, um seine Gefühle auszudrücken.

Neben diesen Ideen und Möglichkeiten, die BERGTAUCHER Empathiekarten anzuwenden gibt es etwas, das für den Umgang mit ihnen hilfreich sein kann: Die eigene Intuition.

Gefühle als Zeichen der Lebendigkeit

Uns ist es ein Bedürfnis, Gefühle in dem wertzuschätzen, was sie sind, nämlich Wegweiser, Orientierung und vor allem eines: Zeichen der eigenen Lebendigkeit. Ihre Vielfalt anzuerkennen heißt auch, sie in all ihren Facetten wahrzunehmen, jenseits von gut oder schlecht. Sie in ihrer Kraft und Schönheit zu sehen, die sie haben, wenn sie gelebt werden dürfen.

Empathie heißt für uns, präsent für sich und andere zu sein und sich mit dem zu verbinden, was ist. Sich mit dem Leben zu verbinden. In eine Klarheit zu kommen, was gerade in einem lebendig ist, und gegebenenfalls auch zu hören, was in einem anderen Menschen lebendig ist – das erscheint und als die Grundlage echten Kontakts. Es erhöht die Fähigkeiten für ein empathisches Miteinander.